Gibt es medizinrechtliche Probleme bei Online Video-Sprechstunden?

Patientus richtet sich streng nach der deutschen Musterberufsordnung für Ärzte. Vor diesem Hintergrund können in der Online Video-Sprechstunde folgende Behandlungsszenarien durchgeführt werden:

  • Erstkontakt mit einem Patienten ohne Diagnosestellung,
  • Betreuung von Bestandspatienten (z.B. Rückfragen, Nachsorge, kontinuierliche Kontrolltermine, Weiterführung einer bestehenden Therapie, usw.),
  • Äußerung einer Zweitmeinung zu einer bereits gestellten Diagnose eines anderen Arztes.

Die Bundesärztekammer hat die rechtlich zulässigen (sog.) Fernbehandlungen im Dezember 2015 schriftlich definiert (BÄK Dokument zur Fernbehandlung).

Das seit Beginn 2016 geltende E-Health-Gesetz legt außerdem fest, dass Video-Sprechstunden ab Juli 2017 in die vertragsärztliche Versorgung aufgenommen werden.

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